4 Fehler im Online-Marketing: Machst du diese Fehler auch?

Marketing | Freitag 07. Juni 2019 | Lesezeit: ca. 5:00 min.
Onlinemarketing Fehler 2019: noch immer so viele Fehler die Unternehmen im Online-Marketing machen.
Zur Zeit sind wir gerade im regionalen Marketing sehr aktiv unterwegs und da es zu unserem Job gehört, schauen wir uns Online-Auftritte von Unternehmen aus der Umgebung an. Dazu gehören neben der Website natürlich auch die sozialen Kanäle, die Erscheinung bei Google Maps und so weiter. Dabei entdecken wir immer wieder viele, vermeidbare, Fehler.

Fehler 1: Bei Google Maps sind grundlegend falsche Informationen hinterlegt.

Mal ganz unter uns: Einen Google my Business Eintrag anzulegen ist ja kein Hexenwerk. Wer sich einen Facebook Account anlegen kann, der ist mit den Grundlagen der Bedienung von Formularen und Co. im Internet ja vertraut. Doch häufig sehen wir, dass gerade bei Google, viele Informationen zum Unternehmen fehlen, oder sogar falsch sind. Sei es die fehlerhafte Kategorie, die vergessene Domain, die verkehrten Öffnungszeiten oder auch einfach ein falscher Firmenname 🤦🏻‍♀️ ... Wir finden: Das muss nicht sein. Etwas mehr Konzentration und schon hat man einen sauberen Eintrag bei Google.

Fehler 2: Ein unprofessioneller Auftritt in den sozialen Medien.

Eine Grafik zu erstellen ist für einen Handwerker vielleicht nicht so einfach. Aber eventuell sollte man dies dann in Hände geben, deren täglich Brot es ist. Oder aber man macht das wie eine Firma, die wir heute auf Facebook gefunden haben... Diese hat, sehr offensichtlich probiert, die Grafiken (Logo und Titelbild) selbst zu komprimieren und dann hochzuladen. Bei Orange und JPEG ist das oft ein Problem. Die Grafik sieht schlimm aus und man mag gar nicht hinschauen. 🤣 Wir finden: bei 7 Freunden/Fans/Followern auch nicht ganz so dramatisch. Nur ob sich jemand auf die ausgeschriebene Stelle bewirbt, ist fraglich.

Fehler 3: Kommunikation über das Internet.

Gleich ob über E-Mail, über Privatnachrichten in sozialen Kanälen oder auch über Messenger wie Whats App. Eines eint diese, im Endeffekt, doch unpersönlichen Kommunikationskanäle. Man kann ja einfach aufhören zu antworten. Ja, das erleben wir immer wieder. Eine Nachricht über Facebook erhalten, eine zurückgeschickt - mit ein oder zwei Fragen dabei. Und nie wieder etwas gehört. Das gehört sich nicht! Das ist wie mitten im Gespräch umdrehen und gehen. Ich bin da nachtragend, merke mir das und werde sicherlich keine Geschäftsbeziehung mit dieser Person eingehen. Gleich ob Lieferant, Kooperationspartner oder Kunde.

Fehler 4: sich der Kommunikation über das Internet verschließen.

Wenn du dir einen Facebook-Account für deine Firma anlegst, eine Homepage mit einer Kontaktfunktion oder sonstige Werbemöglichkeiten online nutzt, über welche man mit dir Kontakt aufnehmen kann, dann ist damit zu rechnen das dies auch getan wird. Wenn du dann auf Nachrichten, die vielleicht nicht in die Richtung gehen wie du es dir vorstellst, da die Anfrage kein Kaufinteresse vermuten lässt, nicht reagierst - ist das fahrlässig. Nein, es ist arrogant. Ich habe solche Fälle immer wieder mal. Dabei rede ich nicht davon, dass ich spamme und mich wundere das ich keine Antwort erhalte. Nein, es handelt sich um die verschiedensten Nachrichten, die wie bereits geschrieben vielleicht nicht immer gleich mit einem Kaufinteresse in Verbindung gebracht werden. Wie beim obigen Punkt auch. Wenn ich jemanden eine Nachricht schreibe erwarte ich eine Antwort. Bleibt diese aus, werde ich keine Geschäftsbeziehung mit dieser Person bzw. diesem Unternehmen eingehen. Es wird ersichtlich woran es hakt. Die Ernsthaftigkeit hinter den Online-Marketing Möglichkeiten zu erkennen. Viele scheinen heute noch zu denken, ich mach das mal eben so. Doch es geht hier um das Image des Unternehmens. Vor allem Online ist es schwer etwas wieder zurückzunehmen. Daran sollte man denken, bevor man eine Grafik online stellt, sich einen Account anlegt oder die Homepage mal eben im Baukastensystem zusammenklickt.




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