Du willst bei Google gefunden werden? Dann kenne deine Zielgruppe.

zurück zur Übersicht | SEO | Montag 28. Juni 2021
Als SEO-Experte mit vielen Jahren Erfahrung sage ich dir: Die meisten werden nicht gut bei Google gefunden, weil sie falsch an die Sache heran gehen.
Wer kennt sie nicht, die 10 Tipps um bei Google gefunden zu werden. Oder auch die 33 Hacks, oder die 5 Top… und so weiter. Doch hat das alles keinen Wert, wenn man das Wichtigste außer acht lässt. Den potentiellen Kunden, also den Suchenden.

Kenne deine Zielgruppe

Wenn du bei Google gefunden werden möchtest, musst du dich in deine Zielgruppe hineinversetzen. Ja ist natürlich klar, höre ich oft. Aber nein. Nicht mal die ganzen SEO`s tun das. Mal ganz ehrlich, wenn ich auf die Seiten von meinen Mitbewerbern schaue, sehe ich häufig grausam zusammengeschusterte Auftritte, miese Performance, schlechte Baukastenwebseiten und Inhalte zum wegschauen - manche haben nicht mal eine eigene Homepage... Die Optimierung dieser Seiten, wenn man diese mal analysiert, sind ausgelegt auf: SEO, SEO-Experte, Suchmaschinenoptimierung. Doch wer sucht denn bitte danach? Kein Maler Müller oder Bäcker Meier sucht doch nach einem SEO-Experten, wenn er bei Google nicht gut platziert ist. Nein, er sucht selbstverständlich nach so Suchbegriffs-Kombinationen wie “bei Google gefunden werden”, “bessere Position bei Google” und so weiter. Derjenige, der dein Produkt oder deine Dienstleistung sucht, der tut das beinahe ausschließlich als Laie. Du als Experte schreibst aber alles in Fachsprache. Das ist falsch und wird, obwohl es angeblich alle wissen, immer wieder gemacht. Und das hat natürlich zur Folge, dass du eventuell gut gefunden wirst, aber niemand danach sucht. Außer deinen Wettbewerbern, die die Fachsprache auch sprechen. Ich arbeite seit mittlerweile mehr als 15 Jahren mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammen und erhalte eben auch Anfragen aus diesen Unternehmensgrößen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass 95%(!) keine Erfolge bei Google haben, weil sie einfach unter den falschen Suchbegriffen ranken, bzw. ranken wollen.

Vergiss SEO Tipps

Aber noch mal kurz zurück zu den SEO Tipps: “Vergiss die ganzen SEO-Tipps.” Was will ich damit sagen? Sind diese 10 Tipps - oder was auch immer du gerade bei Google oder Youtube gefunden hast - nichts wert? Jain. Du könntest diese 10 Tipps in den meisten Fällen missachten und trotzdem gut ranken und du könntest alle befolgen und trotzdem keine gute Platzierung erzielen. Denn Fakt ist, wir sind im Jahr 2021 und nicht mehr 1995 wo eine gute “H1” Überschrift und ein paar Keywords in den Meta-Daten deine Webseite noch nach vorne gebracht haben. Heute funktioniert SEO ganzheitlich. Nicht punktuell. Es kann zwar hin und wieder reichen, einige Stellschrauben zu drehen, aber in den meisten Fällen ist es ein Zusammenspiel aus Performance und Inhalt. Das sind auch meine absoluten Lieblingsthemen. Und dass diese Themen wichtig sind, sage ich nicht bloß einfach so. Nein, der Erfolg gibt mir recht. Nicht nur, dass ich die Ziele für meine Kunden beinahe immer übertreffe, auch ich werde zum Beispiel unter der Suchanfrage “bei Google gefunden werden” in den Top 3 platziert. Und das unter vielen Millionen Ergebnissen.

Relevanter Inhalt

Neben einer guten Performance deiner Website, Ladezeiten, Struktur und Benutzerfreundlichkeit ist das Wichtigste für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen schlicht und einfach: relevanter Inhalt. Und ich liebe es. Weil es so einfach wie genial ist. Was meine ich damit? Relevanter Inhalt ist für mich: Inhalt mit Leidenschaft, mit Emotionen, mit Erklärungen, mit Bildern, vielleicht mit Videos und einem echtem Mehrwert für den Suchenden. Wenn du dich nun fragst, wie du einen echten Mehrwert für den Suchenden schaffen solltest, dann kann ich dir das erklären oder dir sagen: Wenn du das nicht weißt, hast du den falschen Job gewählt. Wenn dein Job deine Leidenschaft ist, dann kannst du darüber ganze Bücher schreiben, weil es dich fasziniert. Und in diesem Inhalt verpackst du hilfreiche Informationen für den Suchenden. So einfach ist das.

Ein Beispiel:

Bleiben wir doch direkt beim Beispiel Suchmaschinenoptimierung. Du bist SEO-Experte und willst unter bestimmten Begriffen bessere Positionen bei Google erzielen? Dann solltest du dich (siehe Beitragsbeginn) erstmal darauf konzentrieren wer deine Zielgruppe ist. Sind es, wie in dem Beispiel von oben, Bäckereien und Maler. Oder sind es vielleicht Selbstständige Coaches und Berater? Beide haben eines gemeinsam: Sie sind keine Experten auf deinem Gebiet und suchen sicher nicht nach SEO. Das glaubst du, weil du in deiner eigenen Blase unterwegs bist und dich sehr wahrscheinlich viel mit gleichgesinnten austauscht. Relevanter Inhalt für den Suchenden wäre in diesem Fall natürlich zum Thema: Wie werde ich bei Google gefunden. Schreibe hierzu einen Blogbeitrag in deinem eigenen Blog. Schreibe diesen Beitrag so, dass ihn der Laie wirklich verstehen kann. Vergiss Conversion Rate, Search intention, Keywords, etc. Schreibe lieber darüber, was es dem Interessenten bringt, über Suchanfragen und relevante Inhalte. Ich habe neulich etwas gelesen wie “Die Suchintention beschreibt die Absicht eines Suchmaschinen-Nutzers, wenn er eine Suchanfrage ausführt.” Schreib das doch. Schreibe “Suchanfrage”, schreibe “was der Nutzer sucht”. Denke mal wieder einfach. Packe in deinen Inhalt ein passendes Video zum Thema, am besten eines von dir selbst. Füge Bilder mit ein, die das Thema noch mehr verdeutlichen, gliedere deinen Text sauber und lass ihn nicht zu kurz werden. Denn auch bei allen Hinweisen auf Relevanz und Qualität spielt die Quantität eine immer größer werdende Rolle. So kann ich erfahrungsgemäß sagen, dass Blogbeiträge die es in einer umkämpften Suchanfrage auf die obersten Plätze schaffen, häufig über 1.500 Wörter haben. Das ist kein Zufall.

Zusammenfassung

Wenn du wirklich langfristig bei Google besser gefunden werden möchtest, ist mein klarer Tipp: Denke nicht zu viel in SEO. Denke so, wie deine Zielgruppe denkt und sucht. Schaffe relevanten Inhalt. Das ist am einfachsten mit einem Blog (ja in 2021). Denn mit deinem eigenen Blog kannst du selbstbestimmt Beiträge schreiben, die zu deinem Thema passen und deren Aufmachung du frei gestalten kannst (Stichwort: Video, Bilder, Listen, Absätze)
Portrait von Stefan Gerlach Artikel geschrieben von Stefan Gerlach
Inhaber bei Gerlach Media
stefan@gerlach.media

Veröffentlicht am: 28.06.2021


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