Spezialist für Markenstrategie & B2B-Sichtbarkeit. Er kombiniert Markenentwicklung mit modernem SEO und KI-Suchsystemen.
Eine GEO-Analyse bewertet systematisch, wie sichtbar Ihr Unternehmen in modernen KI-Suchsystemen wie ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot ist.
Diese generativen Suchsysteme arbeiten nicht wie klassische Suchmaschinen: Sie ziehen Informationen aus vielen Quellen, bewerten Themenräume statt einzelner Seiten und bevorzugen klare Wissensstrukturen. Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit weiterhin nur über Google-Rankings betrachten, blenden damit einen Kanal aus, der Kaufentscheidungen im B2B immer stärker beeinflusst.
Eine fundierte GEO-Analyse zeigt, welche Signale funktionieren, welche Inhalte fehlen und warum KI-Systeme bestimmte Anbieter bevorzugen – selbst wenn diese bei Google gar nicht führend sind.
Warum GEO-Analysen unverzichtbar sind
Beschaffungsprozesse im B2B verkürzen sich. Entscheider formulieren Anforderungen zunehmend direkt in KI-Systemen, statt sich durch mehrere Suchergebnisseiten zu klicken.
Sie erwarten eine klare, begründete Antwort – inklusive Anbieterempfehlungen, technischen Einschätzungen und Orientierungswissen. Wenn Ihr Unternehmen in diesen Antworten nicht vorkommt, findet es in den Vorentscheidungen auch nicht statt.
Eine GEO-Analyse macht sichtbar, ob und in welchen Kontexten Ihr Unternehmen in ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Copilot auftaucht, wie kompetent Sie dort dargestellt werden und welche alternativen Anbieter stattdessen platziert werden.
Sie zeigt auch, in welchen Themenfeldern KI-Suchsysteme auf veraltete, unvollständige oder fachlich schwächere Quellen zurückgreifen, obwohl Ihre Inhalte eigentlich besser geeignet wären. Ohne ein solches GEO-Monitoring bleiben diese Lücken unsichtbar – mit direkten Auswirkungen auf Sichtbarkeit, Vertrauen und Angebotschancen.
Was eine GEO-Analyse umfasst
Eine professionelle GEO-Analyse betrachtet fünf Kernbereiche: Sichtbarkeit, Relevanz, Quellenarchitektur, Antwortqualität und Wettbewerb. Diese Dimensionen entscheiden darüber, ob Ihre Inhalte von KI-Suchsystemen überhaupt gefunden, verstanden und in Antworten genutzt werden.
Tabelle: Die fünf Kernbereiche einer GEO-Analyse
| Bereich | Bedeutung |
|---|---|
| Sichtbarkeit | Erfasst, ob und wie häufig Inhalte Ihres Unternehmens in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Copilot erscheinen. |
| Relevanz | Bewertet die Passung Ihrer Inhalte zu Branchen, Problemstellungen und Nutzerfragen. |
| Quellenarchitektur | Analysiert Themencluster, interne Verlinkung und die strukturelle Stärke Ihrer Wissensräume. |
| Antwortqualität | Prüft, wie KI-Systeme Ihr Unternehmen darstellen und ob Aussagen korrekt und vollständig sind. |
| Wettbewerb | Zeigt, welche Anbieter bevorzugt werden – oft unabhängig von klassischen Google-Rankings. |
Sichtbarkeit messen: Wo Ihre Inhalte in KI-Systemen auftauchen
Im ersten Schritt der GEO-Analyse wird geprüft, in welchem Umfang Ihre Domain in den einzelnen KI-Suchsystemen vorkommt. Bei ChatGPT geht es darum, ob Ihr Unternehmen in Antworten zu Ihren Kernthemen erwähnt wird, ob fachliche Aussagen mit Ihren Inhalten übereinstimmen und ob bestimmte Formulierungen darauf hinweisen, dass Ihre Seiten als Wissensbasis dienen.
In Gemini lässt sich analysieren, bei welchen Fragen externe Quellen eingeblendet werden und ob Ihre Inhalte oder Branchen-Seiten dabei berücksichtigt werden. Perplexity macht Quellenverweise sehr transparent – hier lässt sich gut erkennen, wie oft Ihre Domain zitiert wird und in welchen Themenclustern. Copilot wiederum zeigt, welche Webseiten als Ankerquellen für Zusammenfassungen, Empfehlungen oder Listen genutzt werden.
Eine erste Sichtbarkeitsbewertung konzentriert sich vor allem auf:
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Explizite Erwähnungen: Wird Ihr Unternehmen namentlich genannt oder als Empfehlung ausgegeben?
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Implizite Nutzung: Erkennen Sie Formulierungen oder Inhalte wieder, die eindeutig aus Ihren Seiten stammen?
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Themenbreite: Erscheint Ihre Domain nur bei einem Kernbegriff – oder in mehreren fachlichen Kontexten?
Anhand dieser Beobachtungen lässt sich bewerten, ob Ihre Website nur zufällig und punktuell erscheint oder in mehreren Themenfeldern als stabiler Wissensanker fungiert.
Die fachlichen Grundlagen zur Funktionsweise moderner KI-Suche werden im Ratgeber zur KI-Suche in Unternehmen ausführlich beschrieben – dieser bildet häufig die Basis, auf der eine GEO-Analyse aufsetzt.
Relevanz bewerten: Werden die richtigen Inhalte genutzt?
Sichtbarkeit allein genügt nicht. Entscheidend ist, ob die KI-Systeme für Ihre Kernbegriffe, Branchen und Problemstellungen auf die richtigen Inhalte zugreifen.
In dieser Phase der GEO-Analyse werden beispielhafte Fragen aus Ihrem Umfeld formuliert – etwa typische Recherchefragen von Ingenieuren, Einkäufern oder Geschäftsführern – und mit den Antworten der KI-Systeme abgeglichen. Zeigt ChatGPT beispielsweise allgemeine Definitionen, statt auf Ihre branchenspezifischen Ratgeber einzugehen, oder empfiehlt Gemini andere Anbieter, obwohl Sie passende Lösungen anbieten, ist das ein Hinweis auf fehlende Relevanzsignale.
Häufig liegt das Problem dann nicht an der Qualität der Inhalte, sondern an deren Einordnung: Branchensignale sind unscharf, Themencluster sind unvollständig oder interne Verlinkungen führen Suchsysteme nicht eindeutig in Ihre wichtigsten Wissensräume.
Was unter Generative Engine Optimization genau verstanden wird und wie sich GEO grundlegend von klassischer SEO unterscheidet, erläutert der Beitrag Was ist GEO?, der häufig als Einstieg in eine vertiefte GEO-Analyse dient.
Quellenstruktur & Wissensarchitektur prüfen
KI-Suchsysteme bevorzugen Websites, deren Inhalte in konsistente Wissensräume gegliedert sind. In der GEO-Analyse wird deshalb nicht nur auf einzelne Artikel geschaut, sondern auf das Zusammenspiel von Pillar-Seiten, Ratgeberbeiträgen und Branchenseiten.
Wichtig ist, dass aus Sicht der KI klar erkennbar ist, zu welchen Themen Ihr Unternehmen dauerhaft Expertise bietet – etwa zu "Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen", zu "SEO für KI-Suchen" oder zu spezifischen Industrie-Branchen.
Dazu gehört eine saubere interne Verlinkung, die nicht nur Nutzern hilft, sondern auch KI-Modellen klare thematische Pfade anbietet. Eine Seite zur GEO-Analyse sollte beispielsweise eng mit übergeordneten Inhalten zur Content-Strategie für KI-Suchsysteme und zu SEO für KI-Suchen verknüpft sein.
Wenn diese Architektur fehlt oder nur teilweise aufgebaut ist, greifen KI-Systeme häufig auf externe Quellen zurück, die inhaltlich schwächer sind, aber strukturierter wirken.
Antwortqualität analysieren: Was KI wirklich über Ihr Unternehmen sagt
Ein zentraler Teil der GEO-Analyse beschäftigt sich damit, wie Ihr Unternehmen in Antworten beschrieben wird. Dazu werden typische Fragen gestellt, etwa nach Lösungen für bestimmte Branchen, nach Dienstleistungsarten oder nach strategischer Unterstützung im Bereich GEO.
Anschließend wird ausgewertet, ob KI-Systeme Ihre Leistungen korrekt darstellen, ob zentrale Schwerpunkte wie Industrie, Maschinenbau oder Medizintechnik erkennbar sind und ob Alleinstellungsmerkmale auftauchen.
In vielen Fällen zeigen sich hier Brüche: Unternehmen werden nur am Rand erwähnt, es fehlen Hinweise auf wichtige Angebote oder es werden Verallgemeinerungen verwendet, die der tatsächlichen Positionierung nicht gerecht werden. Auch falsche oder veraltete Informationen können sichtbar werden, etwa wenn KI-Modelle auf sehr alte Quellen zurückgreifen.
Diese Analyse der Antwortqualität liefert konkrete Ansatzpunkte, um Inhalte, Signale und Struktur so anzupassen, dass KI-Systeme künftige Antworten sauberer und dichter an Ihrer Realität formulieren.
Wettbewerb: Welche Anbieter bevorzugt werden
Ein weiterer Baustein der GEO-Analyse ist der Blick auf den Wettbewerb in KI-Suchsystemen. Hier zeigt sich häufig ein anderes Bild als in den klassischen Suchergebnissen.
KI-Systeme bevorzugen Anbieter, die über Jahre hinweg konsistente Wissensräume aufgebaut haben, auch wenn deren Google-Rankings auf den ersten Blick nicht dominieren. In der Analyse wird deshalb systematisch erhoben, welche Domains in Antworten immer wieder auftauchen, welche Argumente und Inhalte dort eine Rolle spielen und welche Themenfelder dadurch besetzt werden.
Für Ihr Unternehmen lässt sich daraus ableiten, wo Sie inhaltlich nachziehen müssen, welche Themen stärker besetzt werden sollten und wie sich Ihre GEO-Strategie von der klassischen SEO-Strategie unterscheidet.
Wie generative Systeme Antworten zusammensetzen und welche Rolle dabei Quellenmix, Trainingsdaten und aktuelle Abfragen spielen, beschreibt der Ratgeber zu GEO und KI-Antwortlogik, der in der Praxis häufig gemeinsam mit GEO-Analysen herangezogen wird.
Tabelle: SEO-Analyse vs. GEO-Analyse
| SEO-Analyse | GEO-Analyse |
|---|---|
| Betrachtet Rankings einzelner URLs und Keywords. | Betrachtet Nutzung und Einbindung ganzer Themenräume in Antworten. |
| Bewertet technische SEO-Faktoren und Onpage-Optimierung. | Bewertet Antwortqualität, Wissensselektion und Quellenmix. |
| Optimiert Inhalte primär für Google und klassische Suchergebnisse. | Optimiert Signale gezielt für KI-Modelle und generative Suchsysteme. |
| Beobachtet die bekannte Konkurrenz im organischen Ranking. | Bewertet die in KI-Antworten sichtbaren Wettbewerber und Alternativen. |
Auswertung & Priorisierung: Was Sie aus der GEO-Analyse ableiten
Am Ende der GEO-Analyse steht eine strukturierte Priorisierung der nächsten Schritte. Auf Basis der Sichtbarkeitsdaten, der Relevanzbewertung, der Wissensarchitektur und der Wettbewerbssituation wird herausgearbeitet, welche Themenräume zuerst gestärkt werden sollten, wo neue Inhalte notwendig sind und an welchen Stellen bestehende Seiten geschärft werden müssen.
Für Unternehmen entsteht daraus ein klarer Maßnahmenrahmen:
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Themenräume ausbauen: Inhalte, die bereits genutzt werden, aber zu schmal aufgestellt sind, gezielt vertiefen.
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Fehlende Signale ergänzen: Branchenbezüge, Leistungsbeschreibungen oder Begrifflichkeiten, die KI-Systemen Orientierung geben, präzise nachziehen.
Oft zeigt sich, dass wenige gezielte Maßnahmen – zum Beispiel das Aufbauen eines klaren GEO-Clusters aus Leistungsseite, Grundlagenartikeln und Praxisbeispielen – bereits zu deutlich besseren Signalen in KI-Suchsystemen führen können.
Gleichzeitig entsteht eine Roadmap, wie GEO-Monitoring dauerhaft eingebunden werden kann: Welche Fragen regelmäßig abgefragt werden, welche Systeme beobachtet werden sollen und wie Ergebnisse in die laufende Content- und SEO-Arbeit zurückfließen.
Für viele Unternehmen ist dies der Übergang von einer rein suchmaschinenorientierten Sicht auf Sichtbarkeit zu einer integrierten Strategie, in der klassische SEO und GEO bewusst aufeinander abgestimmt sind.
Eine Umsetzung kann intern erfolgen oder gemeinsam mit einer spezialisierten GEO-Agentur für Industrie und Mittelstand, die diesen Prozess strukturiert begleitet.
Praxisbeispiele: Typische Ergebnisse einer GEO-Analyse
In der Praxis zeigen GEO-Analysen bei Industrie- und Technikunternehmen immer wieder ähnliche Muster. Häufig bestehen solide Google-Rankings für zentrale Keywords, während die Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen deutlich hinterherhinkt.
KI-Antworten greifen auf allgemeine Ratgeber, Branchenportale oder sogar Konkurrenzseiten zurück, obwohl das Unternehmen selbst deutlich bessere Inhalte bereithält. In anderen Fällen ist die Darstellung sehr generisch: Das Unternehmen wird zwar erwähnt, aber ohne klare Branchenzuordnung, ohne konkrete Leistungsbeschreibung und ohne herausgearbeitete Stärken.
Gerade in technisch anspruchsvollen Branchen wie Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Medizintechnik entstehen so Informationslücken. Entscheider erhalten Antworten, in denen andere Anbieter ausführlich beschrieben werden, während Ihr Unternehmen maximal als Name fällt – oder gar nicht vorkommt.
Eine konsequent durchgeführte GEO-Analyse macht diese Lücken transparent und zeigt, mit welchen inhaltlichen und strukturellen Anpassungen Sie sich in KI-Suchsystemen deutlich stärker positionieren können.
Weiterführende Inhalte
GEO-Analysen stehen selten isoliert, sondern sind Teil einer größeren Entwicklung hin zu KI-orientierter Sichtbarkeit.
Für das Verständnis des Gesamtzusammenhangs sind insbesondere vier Ratgeberbeiträge wichtig: Der Grundlagenartikel Was ist GEO? ordnet Generative Engine Optimization strategisch ein.
Der Beitrag zur KI-Suche in Unternehmen erklärt, wie moderne KI-Suchsysteme Informationen finden und bewerten. Die Content-Strategie für KI-Suchsysteme zeigt, wie Inhalte so geplant werden, dass sie als stabile Wissensräume wahrgenommen werden.
Und der Artikel zu SEO für KI-Suchen verbindet klassische Suchmaschinenoptimierung mit den Anforderungen der GEO-Optimierung.
GEO-Analyse als strategische Grundlage
Eine GEO-Analyse zeigt präzise, wie KI-Suchsysteme Ihr Unternehmen wahrnehmen, welche Inhalte aktiv genutzt werden und welche Themen noch unsichtbar sind.
Sie macht deutlich, wo Chancen auf Sichtbarkeit, Autorität und Anfragen ungenutzt bleiben – und bietet eine strukturierte Grundlage, um Inhalte, Strukturen und Signale gezielt weiterzuentwickeln.
Für Unternehmen im industriellen Umfeld ist sie damit kein Zusatzinstrument, sondern ein notwendiger Schritt, um Sichtbarkeit in einer Suche zu sichern, die sich rasant von der klassischen Ergebnisliste hin zu KI-basierten Antworten entwickelt.
Wer GEO-Analysen frühzeitig integriert und konsequent auswertet, verschafft sich einen Vorsprung in Systemen, die schon heute viele erste Kontakte und Vorentscheidungen prägen.