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KI-Sichtbarkeit im B2B: Eine realistische Einordnung statt Panik


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Stefan Gerlach

Spezialist für Markenstrategie & B2B-Sichtbarkeit. Er kombiniert Markenentwicklung mit modernem SEO und KI-Suchsystemen.

Lesezeit Icon 4 min Themenraum: GEO & KI Dez 2025


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In der Stimme von Stefan Gerlach

 
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B2B-Unternehmen hören derzeit häufig, dass sie „sofort“ in KI-Antworten sichtbar sein müssen. Doch die Daten aus realen Projekten zeigen ein anderes Bild: Entscheider recherchieren weiterhin über Google. Klickzahlen aus KI-Suchsystemen sind gering.

Relevant für die Zukunft – ja. Akuter Handlungsdruck – nein.

Warum die Debatte um KI-Sichtbarkeit verunsichert

Viele Anbieter kommunizieren, dass klassische SEO an Bedeutung verliere und KI-Systeme die Suche bald vollständig ablösen. Diese Botschaft erzeugt Druck. Für industrielle Unternehmen entsteht der Eindruck, dass bestehende Maßnahmen plötzlich nicht mehr ausreichen.

Tatsächlich verändern sich Suchsysteme, doch das Nutzungsverhalten im B2B folgt anderen Regeln. Entscheidungen sind komplex, risikobehaftet und dokumentationspflichtig. Verlässliche Quellen, durchsuchbare Websites und technische Details haben weiterhin hohen Stellenwert.

Was wir in realen B2B-Projekten beobachten

In der Praxis zeigt sich ein eindeutiges Muster: Google bleibt mit großem Abstand der wichtigste Traffic- und Lead-Kanal. Viele Unternehmen verzeichnen deutliche Steigerungen in der organischen Suche. Gleichzeitig sehen wir in KI-Suchsystemen zwar Impressionen, aber kaum Klicks. Nutzer konsumieren dort kurze Antworten, wechseln aber für fundierte Entscheidungen in die klassische Suche.

Für Industrie, Maschinenbau und technische Dienstleistungen gilt: Sichtbarkeit in Google entscheidet weiterhin über Anfragen, Angebotserstellungen und neue Kundenkontakte. Eine stabile SEO-Betreuung bleibt daher zentral.

Warum B2B-Kaufentscheidungen noch lange über Google laufen

Komplexität der Leistung: Technische Produkte benötigen Spezifikationen, Datenblätter, Referenzen und Preisstrukturen. KI-Antworten können diese Tiefe nicht ersetzen.

Vertrauen und Nachvollziehbarkeit: Viele Entscheider möchten eine offizielle Website besuchen, nicht nur eine generierte Zusammenfassung.

Risikobewusstsein: Fehlentscheidungen sind teuer. Daher wird gründlich recherchiert, verglichen und geprüft – meist über Google.

Prozesse in Unternehmen: Teams arbeiten mit dokumentierten Quellen, die nachvollziehbar bleiben müssen. KI-Antworten werden seltener als Primärquelle akzeptiert.

Wenn Sie sich jetzt für ChatGPT und Co sichtbar machen möchten, werfen Sie gerne einen Blick in den Artikel ChatGPT SEO.

Welche Rolle KI-Sichtbarkeit dennoch spielt

Markenbildung: Unternehmen, die in KI-Antworten auftauchen, stärken ihre Wahrnehmung in frühen Recherchephasen. Eine saubere GEO-Optimierung unterstützt diesen Effekt.

Themenautorität: Gute Inhalte helfen nicht nur bei Google, sondern auch dabei, in Wissensmodellen als zuverlässige Quelle zu gelten. Relevante Grundlagen hierzu werden in der Content-Strategie für KI-Suchsysteme erläutert.

Vorausschauende Strategie: Suchsysteme entwickeln sich weiter. Wer frühzeitig Strukturen schafft, profitiert mittelfristig von stabilerer Sichtbarkeit.

GEO ist sinnvoll – aber kein Sofort-Notfall

Generative Engine Optimization hat ihre Berechtigung, doch sie ist kein akutes Muss für alle Branchen. Im B2B empfiehlt sich ein schrittweiser Ansatz:

– stabile SEO-Struktur aufbauen
– Inhalte klarer formulieren und eindeutiger machen
– Fachkompetenz sichtbar machen
– definierte Themenbereiche vertiefen
– anschließend GEO-Signale ergänzen

Grundlagen zur Einordnung liefert der Beitrag KI-Suche verstehen, wenn Sie GEO verstehen oder planen möchten, lesen Sie "Was ist GEO?" und "GEO Strategie"

Was B2B-Unternehmen jetzt wirklich priorisieren sollten

1. Starke Google-Sichtbarkeit: Technisch saubere Struktur, klare Leistungsseiten, präzise Inhalte.

2. Zielgruppenorientierte Inhalte: Antworten auf reale Fragen, abgestimmt auf Entscheider und technische Käufer.

3. Konsistente Markenwirkung: Verlässliche, gut dokumentierte Informationen – sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme. Ergänzend kann eine KI-Agentur unterstützen, wenn erste strategische Bausteine gesetzt werden sollen.

Buchcover: Sichtbarkeit in KI Systemen
Buch über Sichtbarkeit in KI Das Buch „Sichtbarkeit in KI-Systemen“ von Stefan Gerlach erklärt, wie Unternehmen durch strategische Einordnung und klare Themenführung ihre digitale Sichtbarkeit in KI-gestützten Suchsystemen nachhaltig gestalten können. ​
 

Google Sichtbarkeit bringt heute Umsatz. KI Sichtbarkeit stärkt morgen die Marke.

Die Debatte um KI-Sichtbarkeit wird häufig emotional geführt. Für B2B-Unternehmen ist eine nüchterne Priorisierung sinnvoll: Google bleibt vorerst das Zentrum der Kundengewinnung.

KI-Systeme entwickeln sich weiter, doch sie ersetzen die klassische Suche nicht kurzfristig. Wer heute solide Grundlagen schafft und KI-Signale schrittweise integriert, ist für die Zukunft bestens vorbereitet – ohne panikartige Maßnahmen.

Im Übrigen: Vieles bleibt wie es ist. Nuancen erweitern sich, ebenso wie das Monitoring, aber die Optimierung bleibt ähnlich. Mehr darüber lesen Sie im Artikel GEO vs. SEO: Was ändert sich wirklich?

Wenn Sie jetzt in die KI Sichtbarkeit kommen möchten, sind wir als GEO Agentur gern Ihr Partner. Bis dahin begleiten wir sie weiter als SEO Agentur.
Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 KI-VO: Mit Unterstützung von KI erstellt
Sie benötigen weitere Argumente? Bitte.



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