Spezialist für Markenstrategie & B2B-Sichtbarkeit. Er kombiniert Markenentwicklung mit modernem SEO und KI-Suchsystemen.
Marktanteile gehen heute nicht mehr primär durch schlechtere Produkte verloren. Sie gehen verloren, weil andere Unternehmen online früher sichtbar, klarer positioniert und als relevanter wahrgenommen werden.
Während Ihr Vertrieb auf Messen, Empfehlungen oder Bestandskunden setzt, haben sich potenzielle Kunden längst entschieden – digital, anonym und ohne Ihr Wissen.
Das Wichtigste in Kürze
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Marktanteile werden heute vor dem ersten Kontakt verteilt. Wer online nicht sichtbar ist, findet nicht statt.
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Ihre echten Wettbewerber sind häufig unsichtbar, weil sie offline kaum auffallen, online aber dominieren.
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Eine fundierte Wettbewerbsanalyse zeigt nicht nur Konkurrenz, sondern offenbart verlorene Nachfrage und ungenutztes Marktpotenzial.
Warum Marktanteile heute vor der Anfrage verloren gehen
Im B2B-Umfeld beginnt nahezu jede Investitionsentscheidung mit Recherche. Entscheider informieren sich zu Problemen, Lösungswegen, Risiken und Anbietern – lange bevor sie Kontakt aufnehmen. Diese Phase ist leise, anonym und strategisch entscheidend.
Wer hier nicht präsent ist,
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wird nicht wahrgenommen,
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wird nicht verglichen,
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wird nicht angefragt.
Der Anbieter, der sichtbar ist, besetzt früh Vertrauen, Kompetenz und Deutungshoheit. Der eigentliche Verkauf findet damit lange vor dem ersten Vertriebsgespräch statt.
Der zentrale Denkfehler vieler Unternehmen
Viele Geschäftsführer verbinden Wettbewerb mit bekannten Marktteilnehmern, Messekontakten oder direkten Preisvergleichen. Das ist betriebswirtschaftlich nachvollziehbar, aber strategisch unvollständig.
Im digitalen Raum gelten andere Regeln. Ihre tatsächlichen Wettbewerber sind häufig:
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spezialisierte Anbieter mit klarer Online-Positionierung,
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kleinere Unternehmen, die konsequent Inhalte zu Entscheidungsfragen liefern,
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Content-starke Player, die Probleme verständlicher erklären als Sie.
Diese Unternehmen müssen nicht größer sein. Es reicht, früher gefunden und besser verstanden zu werden.
Realer Markt und digitales Wettbewerbsumfeld
Der reale Markt wird durch Umsätze, Projekte und Kunden definiert. Das digitale Wettbewerbsumfeld hingegen durch Sichtbarkeit, Inhalte und Präsenz entlang der gesamten Entscheidungsreise.
| Realer Markt | Digitales Wettbewerbsumfeld |
|---|---|
| bekannte Anbieter | sichtbare Anbieter |
| bestehende Kunden | recherchierende Entscheider |
| Angebote und Preise | Probleme, Fragen, Lösungen |
| Vertriebsgespräche | Suchanfragen und Inhalte |
Wer im digitalen Umfeld dominiert, prägt Wahrnehmung – und damit den Markt. Unabhängig von Unternehmensgröße oder Historie.
Welche Wettbewerber Ihnen online Marktanteile abnehmen
In fundierten Wettbewerbsanalysen zeigen sich meist drei dominante Typen:
Der Themenführer
Er besetzt systematisch alle relevanten Fragestellungen seiner Zielgruppe. Er erklärt Zusammenhänge, schafft Orientierung und wird als erste Informationsquelle wahrgenommen.
Der Sichtbarkeits-Champion
Er ist technisch sauber aufgestellt, gut verlinkt und in Suchsystemen konstant präsent. Inhaltlich oft oberflächlich, aber dauerhaft sichtbar.
Der Spezialist
Er fokussiert sich auf ein enges Segment oder eine klar definierte Problemstellung und wirkt dort maximal relevant.
Nicht der größte Anbieter gewinnt Marktanteile. Der sichtbarste gewinnt Nachfrage.
Wo Marktanteile konkret verloren gehen
Marktanteilsverluste entstehen nicht punktuell, sondern strukturell und schleichend:
Sichtbarkeit
Ihre Inhalte erscheinen nicht zu relevanten Suchanfragen.
Themenführerschaft
Wettbewerber erklären, strukturieren und besetzen Themen, die Sie nicht adressieren.
Vertrauen
Wer informiert, wird als kompetent wahrgenommen – unabhängig von tatsächlicher Leistungsfähigkeit.
Vergleichbarkeit
Wenn Sie nicht vorkommen, werden Sie nicht verglichen – und können nicht ausgewählt werden.
Warum klassische Wettbewerbsanalysen heute nicht ausreichen
SWOT-Analysen, Marktstudien oder Excel-Vergleiche betrachten vor allem Vergangenes. Digitale Wettbewerbsdynamik ist jedoch aktuell, sichtbar und ständig in Bewegung.
Klassische Analysen beantworten nicht,
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wer aktuell Nachfrage abgreift,
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wer Entscheidungsprozesse beeinflusst,
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wer in Suchsystemen präsent ist.
Eine moderne Wettbewerbsanalyse setzt dort an, wo Entscheidungen vorbereitet werden: in der Recherchephase.
Was eine fundierte Wettbewerbsanalyse leisten muss
Eine strategische Wettbewerbsanalyse analysiert keine Tools, sondern Wirkzusammenhänge:
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relevante Suchanfragen und Themenfelder,
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Sichtbarkeit und Präsenz der Wettbewerber,
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inhaltliche Schwerpunkte und blinde Flecken,
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Positionierung, Sprache und Argumentation,
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strukturelle Vorteile im digitalen Raum.
Nicht Technik entscheidet, sondern Relevanz zur richtigen Zeit.
Typische Blindstellen von Industrieunternehmen
Viele Unternehmen unterschätzen
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die strategische Bedeutung von Informationsinhalten,
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die Rolle von Suchsystemen bei der Anbieterauswahl,
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die Wirkung früher Sichtbarkeit auf Vertrauen,
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den direkten Zusammenhang zwischen Sichtbarkeit und Marktanteil.
Das Resultat sind starke Produkte und leistungsfähige Teams, aber digitale Stille.
Was Geschäftsführer konkret prüfen sollten
Drei Fragen reichen oft aus:
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Wer erscheint zu den zentralen Fragestellungen Ihrer Kunden?
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Welche Anbieter werden sichtbar miteinander verglichen?
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Wo taucht Ihr Unternehmen überhaupt nicht auf?
Wenn Sie hier keine klare Antwort haben, verlieren Sie bereits Marktanteile – ohne es zu merken.
Wann Handlungsbedarf besteht – und wann nicht
Handlungsbedarf besteht, wenn
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relevante Themen nicht von Ihnen besetzt sind,
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Wettbewerber konstant vor Ihnen erscheinen,
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Anfragen stagnieren, obwohl der Markt stabil ist.
Kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, wenn
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Ihre Zielgruppe Sie aktiv sucht,
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Ihre Inhalte dominant präsent sind,
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Nachfrage gezielt zu Ihnen geführt wird.
Eine fundierte Wettbewerbsanalyse schafft Klarheit – und verhindert, dass Marktanteile unbemerkt verloren gehen.