Spezialist für Markenstrategie & B2B-Sichtbarkeit. Er kombiniert Markenentwicklung mit modernem SEO und KI-Suchsystemen.
Ihre Website zieht Besucher an, aber das Telefon bleibt stumm. Im industriellen Umfeld resultiert dies aus einer fehlenden Entscheidungslogik. Wenn die Seite komplexe Lösungen nur beschreibt, statt den Auswahlprozess von Geschäftsführern aktiv zu steuern, bleibt sie wirkungslos. Und Sie stellen sich weiter die Frage: Warum bleiben qualifizierte B2B-Anfragen aus?
Eine präzise Informationsarchitektur wandelt Traffic in qualifizierte Leads und Anfragen um.
Zusammenfassung für Entscheider
Viele B2B-Websites erzeugen Reichweite, Rankings und Besucherzahlen, bleiben wirtschaftlich jedoch wirkungslos. Der Grund liegt in der fehlenden Einordnung. Entscheider prüfen zuerst, ob ein Anbieter fachlich passt, Orientierung bietet und Sicherheit vermittelt.
Zahlreiche Websites liefern Leistungsbeschreibungen und Informationen, lassen jedoch offen, für welche Situationen sie gedacht sind, wofür das Unternehmen steht und welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Dadurch entsteht Unsicherheit. Unsicherheit verzögert Entscheidungen. Entscheidungen ohne Klarheit führen nicht zur Anfrage.
Für die Geschäftsführung heißt das: Anfragen entstehen erst dann, wenn die Website als Entscheidungsgrundlage funktioniert. Struktur, Einordnung und Führung wirken stärker als zusätzliche Inhalte, Designanpassungen oder Reichweitenmaßnahmen.
In aller Kürze:
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Führung sichert Anfragen: Inhalte müssen die Kaufentscheidung forcieren und klare nächste Schritte definieren.
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KI-Präsenz sichert Marktanteile: Die Präsenz in generativen Suchsystemen (GEO) gewinnt den Zugriff auf moderne Entscheider.
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Systematische Roadmap: Marktführerschaft resultiert aus einer 90–180 Tage Strategie zur Neuordnung der digitalen Autorität.
Dieses Problem betrifft vor allem B2B-Unternehmen. Gerade im industriellen Umfeld sehen wir häufig Websites mit Traffic, aber ohne Leads, ohne qualifizierte Anfragen und ohne spürbare Wirkung. Und fast immer liegt die Ursache tiefer als vermutet.
Die 3 häufigsten Fehler, warum Websites keine Anfragen bringen
Noch bevor man ins Detail geht, lassen sich die meisten Probleme auf drei Grundfehler zurückführen:1. Die Website ist sichtbar, aber nicht relevant
Besucher kommen – finden aber keine klare Antwort auf ihre Situation. Inhalte erklären Leistungen, helfen aber nicht bei der Einordnung oder Entscheidungsfindung.
2. Angebot und Positionierung sind nicht klar genug
Zu viele Zielgruppen, zu viele Leistungen, zu wenig Fokus. Der Besucher versteht nicht, wofür das Unternehmen konkret steht.
3. Die Website führt nicht zur nächsten Handlung
Es fehlt eine klare Führung für Entscheider. Statt Orientierung entsteht Unsicherheit – und Unsicherheit führt im B2B fast immer zum Absprung.
Website generiert keine Leads: woran liegt es im B2B?
Ein häufiger Irrtum: Wenn die Website keine Anfragen generiert, fehlt es an Reichweite. In der Praxis sehen wir jedoch häufig das Gegenteil. Die Website wird gefunden, teilweise sogar gut gerankt. Das eigentliche Problem beginnt nach dem Klick.
Besucher kommen mit einer klaren Erwartungshaltung. Wer online sucht, erwartet Orientierung und eine klare Einordnung – besonders im B2B, wenn es um erklärungsbedürftige Leistungen geht. Sie suchen Orientierung, Einordnung oder eine Entscheidungshilfe. Wenn die Website diese Erwartung nicht erfüllt, endet der Besuch folgenlos – unabhängig davon, wie viel Traffic vorhanden ist.
Kurze Selbstdiagnose
Um das eigentliche Problem einzugrenzen, hilft eine einfache Unterscheidung:
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Sie haben Besucher, aber keine Anfragen → meist ein Relevanz- oder Vertrauensproblem.
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Sie haben Anfragen, aber die falschen → meist ein Positionierungsproblem.
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Besucher springen sehr schnell ab → meist ein Erwartungsbruch auf der Einstiegsseite.
Diese Unterscheidung ist wichtiger als jede Detailoptimierung.
Das Sichtbarkeits-Vakuum in modernen Suchsystemen
Entscheidungen entstehen heute zunehmend vor dem Besuch einer Website. Such- und Antwortsysteme greifen auf vorhandene Inhalte zurück, um Anbieter einzuordnen und vorzuschlagen.
Unternehmen, deren Website klare Rollen, Anwendungsfälle und fachliche Struktur abbildet, werden früh wahrgenommen. Bleibt diese Einordnung diffus, zeigt sich die Wirkung zeitversetzt – zuerst durch ausbleibende Anfragen, später durch geringere Marktpräsenz.
Homepage bringt kaum Anfragen: was Entscheider wirklich prüfen
Eine der häufigsten Ursachen, warum eine B2B-Website keine Anfragen bringt, ist fehlende inhaltliche Klarheit.
Viele Websites erklären, was ein Unternehmen macht. Sie erklären aber nicht, warum genau dieses Unternehmen relevant ist.
Entscheider im B2B wollen keine Werbebotschaften. Sie wollen verstehen:
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Bin ich hier richtig?
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Versteht dieses Unternehmen mein Problem?
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Kann mir hier konkret geholfen werden?
Fehlen diese Antworten, entsteht kein Vertrauen – und ohne Vertrauen entsteht keine Anfrage über die Website.
Inhalte ohne Entscheidungsrelevanz
Ein weiterer Grund, warum eine Website zwar Besucher hat, aber keine Leads generiert, liegt in den Inhalten selbst.
Technisch saubere Texte, Leistungsübersichten und Branchenbuzzwords reichen nicht aus. Inhalte müssen dabei helfen, eine Entscheidung vorzubereiten.
Industriespezifische Barrieren:
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Ingenieur vs. Einkäufer: Die Website spricht die Technik an, aber vernachlässigt die wirtschaftliche Sicherheit für den Entscheider.
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Erklärungsnot: Komplexe Robotik- oder Medizintechnik-Lösungen werden wie Katalogware präsentiert, statt den Lösungsweg aufzuzeigen.
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Leistungen werden beschrieben, aber nicht eingeordnet
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Vorteile werden behauptet, aber nicht erklärt
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Inhalte sind austauschbar und könnten auf jeder beliebigen Website stehen
Gerade im industriellen Umfeld ist Entscheidungsrelevanz entscheidend. Eine Website muss nicht informieren, sondern bei der Entscheidungsfindung helfen. Wer investiert, vergleicht. Wer vergleicht, sucht Argumente – nicht Phrasen.
Ein typisches Praxisbild
Unsere Branchenstudien 2026 zeigen: Marktführerschaft in Nischen wie der Kunststofftechnik oder dem Maschinenbau entsteht nicht durch Masse, sondern durch thematische Autorität. Wer diese in Google und KI-Suchsystemen (GEO) nicht aktiv besetzt, überlässt dem Wettbewerb das Feld.
Unklare Positionierung und diffuse Angebote
Wenn eine Website keine Anfragen bringt, liegt das sehr häufig an einer fehlenden oder verwässerten Positionierung.
Wenn alles angeboten wird, bleibt nichts hängen.
Viele Websites leiden darunter, dass sie zu viel zeigen wollen:
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zu viele Zielgruppen
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zu viele Leistungen
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zu viele Einstiegspunkte
Das Ergebnis ist Orientierungslosigkeit. Der Besucher weiß nicht, wofür das Unternehmen steht – und wofür nicht. In solchen Fällen wird keine Anfrage gestellt, sondern weitergesucht. Der Besucher weiß nicht, wofür das Unternehmen steht – und wofür nicht. In solchen Fällen wird keine Anfrage gestellt, sondern weitergesucht.
Die Website ist Imagefläche statt Vertriebsinstrument
Viele Websites sehen gut aus, funktionieren aber nicht als Instrument zur Leadgenerierung.
Design, Bildsprache und Texte sind oft auf Außendarstellung optimiert, nicht auf Wirkung.
Eine Website im B2B-Kontext ist kein Imagefilm. Sie ist ein digitales Gespräch mit einem Entscheider, der wenig Zeit hat und eine klare Erwartung mitbringt.
Wenn die Website vor allem gefallen will, statt zu führen, verliert sie ihre eigentliche Aufgabe: qualifizierte Anfragen vorzubereiten.
Typische Denkfehler im B2B-Marketing
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Mehr Inhalte lösen das Problem
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Mehr SEO bringt automatisch mehr Anfragen
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Ein neues Design wird es richten
Diese Maßnahmen können sinnvoll sein. Sie lösen das Problem aber nur dann, wenn die strategische Grundlage stimmt. Ohne klare Einordnung verstärken sie lediglich bestehende Schwächen.
Wann Optimierung nicht mehr ausreicht
Nicht jedes Problem lässt sich durch Website-Optimierung lösen.
Es gibt Situationen, in denen Feintuning nicht mehr hilft. Typische Anzeichen:
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Besucher bleiben nur wenige Sekunden auf der Website
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Alle Seiten wirken gleich aufgebaut und austauschbar
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Es gibt keinen klaren Einstiegspunkt für Entscheider
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Anfragen kommen fast ausschließlich über Empfehlungen, nie über die Website
In diesen Fällen braucht es keinen neuen Button, sondern eine neue Sicht auf das strategische Gesamtbild.
Der entscheidende Perspektivwechsel
Die zentrale Frage lautet nicht: Was fehlt unserer Website?
Sondern:
Warum sollte ein Entscheider ausgerechnet hier anfragen – und nicht woanders?
Erst wenn diese Frage klar beantwortet ist, entsteht Wirkung.
Warum Sie keine Anfragen bekommen
Wenn Sie sich fragen, warum Ihre Website keine Anfragen bringt, liegt die Antwort selten in einzelnen Details.
Wenn Ihre Website keine Anfragen bringt, liegt das selten an Technik oder Sichtbarkeit. In den meisten Fällen fehlt strategische Klarheit: über Zielgruppe, Angebot und Entscheidungslogik.
Wichtig ist die ehrliche Einordnung:
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Lässt sich das Problem durch gezielte Optimierung lösen?
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Oder ist eine grundlegende Neuausrichtung sinnvoller als weiteres Nachschärfen?
Wer diese Entscheidung bewusst trifft, vermeidet Aktionismus – und schafft die Grundlage für eine Website, die nicht nur gefunden wird, sondern zuverlässig Anfragen vorbereitet.
Komplexität im Buying Center beherrschen
In der Industrie (z. B. Maschinenbau oder Medizintechnik) entscheidet selten eine Person allein. Ihre Website muss die spezifischen Schmerzpunkte verschiedener Stakeholder simultan bedienen:
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Geschäftsführung: Fokus auf ROI, Zukunftssicherheit und Marktanteile.
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Technik/Ingenieure: Fokus auf technische Tiefe, Schnittstellen und Prozessstabilität.
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Einkauf: Fokus auf Planungssicherheit und langfristige Partnerschaft.
Eine Website ohne Anfragen ignoriert meist diese Dynamik und verlängert so künstlich den Vertriebszyklus.
Das Gerlach-Prinzip: In 4 Phasen zur Themenführerschaft
- 01 Status-Quo-Audit: Identifikation der Abbruchstellen im Entscheidungsprozess Ihrer Kunden.
- 02 Informationsarchitektur: Strategische Neuordnung der Inhalte nach der Logik Ihres Buying Centers.
- 03 GEO- & SEO-Fokus: Sicherstellung der Sichtbarkeit in Google und generativen KI-Systemen (ChatGPT, Perplexity).
- 04 Konversions-Leitplanken: Implementierung von Führungselementen für messbare Lead-Generierung.
Kostenfreie Potenzialanalyse für etablierte Unternehmen
Wir prüfen manuell, ob Ihre Website in aktuellen KI-Sprachmodellen (GEO) als Branchenexperte gelistet wird oder ob Sie dort unsichtbar sind. Diese Analyse richtet sich exklusiv an Industrieunternehmen ab 5 Mio. € Jahresumsatz, bei denen strategische Marketingentscheidungen direkten Einfluss auf den Markterfolg haben.
Dabei betrachten wir Ihre Website nicht oberflächlich, sondern ordnen sie strategisch ein:
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Erwartungshaltung der Besucher
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Klarheit von Angebot und Positionierung
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Rolle der Website im gesamten Vertriebs- und Marketingprozess
Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, wo das eigentliche Problem liegt – und ob Optimierung sinnvoll ist oder ein grundsätzlicher Richtungswechsel mehr bringt.
Die Potenzialanalyse ist unverbindlich und richtet sich bewusst an Unternehmen, bei denen strategische Entscheidungen echten wirtschaftlichen Einfluss haben.
Kostenfreie Potenzialanalyse
Häufige Fragen (FAQ)
Warum hat unsere Website Besucher, aber keine Anfragen?
Meist liegt es nicht am Traffic, sondern an Relevanz und Führung. Besucher finden Informationen, aber keine klare Einordnung für ihre Situation. Ohne Vertrauen und nächsten Schritt entsteht keine Anfrage.
Reicht es, unsere Website weiter zu optimieren?
Nur wenn Angebot, Zielgruppe und Positionierung bereits klar sind. Fehlt diese Grundlage, verstärken weitere Optimierungen oft nur die Unschärfe – statt Anfragen zu erzeugen.
Ist SEO dann überhaupt noch sinnvoll?
Ja – wenn die Website nach dem Klick überzeugt. Sichtbarkeit ohne klare Entscheidungslogik führt selten zu qualifizierten Anfragen. Erst wenn Inhalte und Struktur Entscheidungshilfe leisten, wirkt SEO zuverlässig.
Wann ist externe Unterstützung sinnvoll?
Wenn intern viel gemacht wurde, aber die Wirkung ausbleibt. Eine externe Perspektive hilft, die eigentliche Ursache schneller zu erkennen und die richtigen Prioritäten zu setzen.